Beschäftigte der Deutschen Telekom zeigten sich solidarisch mit Beschäftigten der T-Mobile USA

13. März 2013: Beschäftigte der Deutschen Telekom hielten ihre Postkarten hoch und trugen Kampagnen-T-Shirts, um dadurch ihre Solidarität mit Beschäftigten der T-Mobile USA auszudrücken, die für das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung kämpfen.

Die mehreren Hundert Beschäftigten eines Tochterunternehmens der Deutschen Telekom waren durch ihren Betriebsrat zu einer offiziellen Betriebsversammlung eingeladen worden. Damit nutzen sie ihr durch das Betriebsverfassungsgesetz geschütztes Recht zur Zusammenkunft, um mit Betriebsräten und Unternehmensvertretern über Betriebsangelegenheiten zu diskutieren.

Die mehreren Hundert Beschäftigten folgten gebannt der Rede eines ver.di-Vertreters, der 2012 die USA besuchte und über seine vielen Gespräche mit T-Mobile-Beschäftigten während seiner Rundreise berichtete. Sowohl das Fehlen einer Gewerkschaft als auch das viele Unrecht, unter dem T-Mobile-Beschäftigte leiden, bewegte die deutschen Kolleginnen und Kollegen, die im selben Konzern arbeiten, zutiefst.

Um ihre Solidarität zu zeigen, standen sie auf und gruppierten sich gemeinsam in der Versammlung und hielten die Petitionspostkarten hoch, die viele von ihnen unterzeichneten. Gemeinsame Aktionen dieser Art schaffen feste Beziehungen zwischen Beschäftigten auf unterschiedlichen Kontinenten, die in ihrem Kampf für das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung auf beiden Seiten des Atlantiks und darüber hinaus zusammenstehen.