„Beschäftigte, die fair behandelt werden, leisten bessere Arbeit“

27. Juni 2012: Anlässlich der 8. Verhandlungsrunde über einen Kollektivvertrag für 15 Techniker bei T-Mobile in Connecticut hat der New Haven Register das T-Mobile Management um eine Stellungnahme gebeten.

Wir „respektieren das Existenzrecht der Gewerkschaften und das Recht unserer Beschäftigten, sich entweder zu organisieren oder davon Abstand zu nehmen“, habe das Unternehmen mitgeteilt.

„Abgesehen von einer kleinen Gruppe von Technikern in Connecticut haben unsere Mitarbeiter entschieden, sich nicht von einer Gewerkschaft repräsentieren zu lassen“, zitiert die Zeitung aus der schriftlichen Stellungnahme. Dass das Management die Mitarbeiter in vielen Fällen massiv unter Druck gesetzt hat, um sie zu einer Entscheidung gegen gewerkschaftliche Vertretung zu bewegen, bleibt unerwähnt.

"Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass es sowohl für die Angestellten als auch für das Geschäft von T-Mobile besser ist, wenn Management und Mitarbeitern eine direkte Arbeitsbeziehung beibehalten“. Mit anderen Worten: Es ist ihnen lieber, weiter mit einzelnen Mitarbeitern über ihre Arbeits- und Anstellungsbedingungen zu verhandeln als dass sich die Beschäftigten zusammenschließen, um geschlossen mit dem Management zu verhandeln.

Ver.di-Gewerkschaftssekretär Ado Wilhelm, der als Gast an den Verhandlungen in Hartford, Connecticut teilnahm, forderte T-Mobile zu einem Umdenken auf: „Unternehmen in den USA müssen Arbeitnehmervertretungen als Partner sehen“, wird er im New Haven Register zitiert. „Beschäftigte, die fair behandelt werden, leisten auch bessere Arbeit“, habe Wilhelm gesagt.

Hier der Artikel im New Haven Register (englisch)...