Deutsche Telekom als Negativbeispiel bei DGB-Konferenz für gute Arbeit

8. Oktober 2012: Der 7. Oktober ist als Welttag für menschenwürdige Arbeit ein wichtiges Datum für Gewerkschaften weltweit geworden. Bei der diesjährigen Konferenz des DGB und der Friedrich-Ebert-Stiftung aus diesem Anlass mit über 200 TeilnehmerInnen, war die Telekom-Tochter T-Mobile prominentes Beispiel für ein deutsches Unternehmen, das seinen ausländischen Beschäftigten, insbesondere in den USA, grundlegende Gewerkschaftsrechte verweigert.

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer kritisierte in seiner Auftaktrede die Deutsche Telekom heftig für ihre Missachtung von Prinzipien der Sozialpartnerschaft und Gewerkschaftsrechte in den USA.

In einer Podiumsdiskussion zur Verletzung von Gewerkschaftsrechten wurde die Kampagne „WirErwartenBesseres“ als herausragendes Beispiel transnationaler Kooperation und Solidarität präsentiert.

KonferenzteilnehmerInnen äußerten sich schockiert über die Beispiele von „Gewerkschaftsvermeidung“ und Schikanen gegen Beschäftigte und forderten, Angriffe auf soziale und Gewerkschaftsrechte koordiniert auf betrieblicher, nationaler und internationale Ebene zurückzuweisen.