Draußen vor dem Call Center. T-Mobile US lässt Pastoren und Gemeindevertreter in Wichita vor der Tür stehen.

26. November 2013: In der zweiten Novemberhälfte suchten Vertreter von Kirchen und Gemeindeorganisationen das Gespräch mit der Leitung des Call Centers in Wichita, Kansas. Sie wollten mit dem Leiter des Call Centers über die Entlassung von Josh C. und über die Disziplinierung von Ellen B. sprechen. Doch dazu kam es nicht: sie wurden abgewiesen und sollten stattdessen die Pressestelle anrufen.

Die Pastoren und Vertreter von Gemeinwesenorganisationen waren gekommen, um das Center Management dazu aufzufordern, den entlassenen Gewerkschafter Josh C. wieder einzustellen und Ellen B.`s Verdienstausfall zu begleichen. Aus der Sicht der Gemeindevertreter gehören die Beschäftigten von T-Mobile US zum kommunalen Leben in Wichita und deren Wohlergehen liegt ihnen am Herzen.

Das, was sie über die Schikanen in dem Call Center zu hören bekommen, bereitet ihnen Sorge, und das, was ihnen an dem Morgen wiederfuhr, beruhigte sie in keiner Weise. Sie waren gekommen, um dem Management einen Brief zu übergeben. Doch über den Parkplatz des Call Centers kamen die drei nicht hinaus. Die Beschäftigten des privaten Sicherheitsdienstes hatten die Anweisung erhalten, den Brief nicht anzunehmen und sie des Geländes zu verweisen.

Von dieser Erfahrung werden sich die Pastoren und Gemeindevertreter nicht einschüchtern lassen, sie sind sich sicher: „Wir werden zurückkommen und Gerechtigkeit fordern.“