FCC stimmt Fusion von T-Mobile USA und MetroPCS zu

14. März 2013: Die US-Kommunikationsbehörde FCC hat dem Antrag der Fusion zwischen T-Mobile USA und MetroPCS zugestimmt, wodurch der Deal jetzt abgeschlossen werden kann. Diese Entscheidung wurde getroffen, obgleich die in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen mit beiden Unternehmen Anlass zu Besorgnis gaben. Insbesondere wurde befürchtet, dass es zu Arbeitsplatzverlusten im Zuge der Fusion beider Unternehmen kommen wird.

Die CWA hat intensiv ihre Stimme eingebracht, um die FCC auf die Gefahr von Arbeitsplatzverlusten in den USA hinzuweisen. So hat im Februar eine Delegation von Beschäftigten und ehemaligen Angestellten der T-Mobile USA (s. Foto) an Julius Genachowski, der Vorsitzende der FCC, sowie weiteren Kommissionsmitgliedern über ihre Erfahrungen mit dem Unternehmen Bericht erstattet.

Dabei forderten sie die Kommission auf, Arbeitsplatzerhalt und -ausbau in den USA als Bedingung an die Genehmigung der Fusion zu knüpfen. Darüber hinaus hat eine große Koalition verschiedener Politiker, Organisationen und Einzelpersonen (über 18500 Unterschriften von KonsumentInnen) in den USA diesen Befürchtungen Ausdruck gegeben und sich mit einem Appell an die FCC gewandt, dafür zu sorgen, dass im Rahmen dieser Fusion Arbeitsplätze in den USA geschützt und neue geschaffen würden.

T-Mobile hat daraufhin öffentlich erklärt: „Wir haben wiederholt erklärt und bekräftigt, dass wir keine Pläne haben, Call Center Arbeit ins Ausland zu verlagern oder die Beschäftigung in diesen Call-Centern zu reduzieren“. Außerdem hat T-Mobile USA öffentlich verkündet, dass das „Synergien-Modell“, welches der FCC präsentiert wurde, keine Entlassungen beinhalte. Wir erwarten, dass T-Mobile USA zu seinem Wort steht und nicht nur Callcenterarbeitsplätze in den Vereinigten Staaten beibehält und ausbaut, sondern dies auch im Bereich der Netzwerktechniker tut. Die CWA und „We expect better“ werden dafür kämpfen, dass diese Zusage eingehalten wird. (hier eine Stellungnahme der Gewerkschaft)