Globale Call Center Konferenz in Orlando

27. Februar 2014: In der ersten Februarhälfte fand in Orlando (Florida) eine globale Call Center Konferenz von UNI Global Union (UNI) und der Gewerkschaft Communications Workers of America (CWA) statt. Teilnehmer aus 25 Ländern tauschten sich über die Situation der Beschäftigten aus und diskutierten über neue Mindeststandards für Arbeitsbedingungen und Bezahlung.

Aus Deutschland nahmen zwei Kollegen aus dem Finanzbereich von ver.di NRW teil, und auf Einladung der CWA besuchte auch Ado Wilhelm, Koordinator der Kampagne WE EXPECT BETTER, die Konferenz und beteiligte sich an den Diskussionen.

Bei der Eröffnung der Konferenz setzte sich Larry Cohen, Präsident der CWA, mit der globalen Ausbeutung und der Notwendigkeit von globaler gewerkschaftlicher Gegenwehr auseinander. „Stand up, fight back“, so sein „Schlachtruf“ unter dem tosenden Beifall der ca. 200 TeilnehmerInnen und Gäste.

UNI wurde beauftragt, die Diskussionen zu den Call Center Standards zusammenzufassen und im Nachgang der Konferenz ein Papier mit Forderungen und Positionen zu erstellen. Wir werden darüber informieren.

Ado Wilhelm sprach in seinem Redebeitrag über die Partnerschaften deutscher und amerikanischer Betriebe, die im Rahmen der Kampagne WE EXPECT BETTER zur Durchsetzung von Gewerkschaftsrechten bei T-Mobile US gegründet wurden.

Am Rande der Konferenz fand auch ein Treffen mit ca. 30 Kolleginnen und Kollegen der CWA und Beschäftigten von T- Mobile US statt. Dort wurde über den aktuellen Stand der Kampagne und die 2014 geplanten Aktivitäten diskutiert. In dieser Diskussion wurde auch eine neue Idee geboren und eine Verabredung zur Erweiterung der Kampagnen-aktivitäten getroffen. Junge Beschäftigte aus den USA und von ver.di in Deutschland werden in partnerschaftlichen Austausch treten und gemeinsam über ihre Themen und Anliegen sprechen. Auch hierzu werden wir weiter informieren.

Im Bild (am Rednerpult): Larry Cohen, Präsident der CWA