Bundestagsabgeordnete und ver.di Delegation unterwegs in den USA

24. März 2015: Eine ver.di- Delegation, an der auch Beate Müller-Gemmeke, Abgeordnete der Bundestagsfraktion der Partei Bündnis 90/Die Grünen, teilnahm, war vom 8-14. März zu Besuch in den USA. Ein Ziel des Besuchs war, mehr über die Arbeitsbedingungen bei T-Mobile, im direkten Gespräch mit Beschäftigten und somit ungefiltert zu erfahren. Der Besuch war insgesamt sehr erfolgreich.

In New York und Albuquerque hatten die Mitglieder der Delegation ausführlich Zeit, mit T-Mobile Beschäftigten zu sprechen und sich selbst ein Urteil über den “Doppelstandard” bei der Telekom zu bilden.

Beate Müller - Gemmeke und die Mitglieder der Delegation hatten auch zahlreiche Treffen mit einflussreichen Politikern. Zwei US Kongress-Abgeordnete – Hakeem Jeffries (Brooklyn) und Michelle Lujan Grisham (Albuquerque) – waren direct bereit, , einen gemeinsamen Brief mit Mitgliedern des Deutschen Bundestags zu verfassen und an den Vorstand der Telekom,sowie die Bundesregierung zu senden. . Zwei Stadträte – Brad Lander (NYC) und Diane Gibson (Albuquerque) – boten ihre Unterstützung an bzgl. einer Verordnung zu fairen Arbeitszeiten.

Da dies ein offizieller Besuch war, muss Beate Müller- Gemmeke u.a. einen Bericht an den Präsidenten des Deutschen Bundestags schreiben. Sie wird darin sehr konkret, über ihre Erfahrungen in den direkten Gesprächen mit den Beschäftigten berichten.

Die Abgeordnte hatte die Deutsche Telekom schriftlich vor ihrer Abreise gebeten, das Call Center in Albuquerque , besichtigen zu dürfen und mit den Beschäftigten sprechen zu können. Ihre Anfrage wurde an T-Mobile US weitergeleitet. TMUS Personalchef Larry Myers antwortete ihr, dass dies gegen die Unternehmensregeln verstoße, da “Drittparteien” der Zugang zum Callcenter untersagt sei. Sie und die Ver.di KollegInnen versuchte dennoch, Zugang zum Callcenter zu bekommen, sowohl in Menaul als auch im Jefferson Callcenter. Sie wurden höflich aber bestimmt vom Sicherheitsdienst abgewiesen und aufgefordert, das Gelände zu verlassen.. In einem Gespräch mit der Kongress- Abgeodneten Michelle Lujan-Grisham wurde auch darüber informiert. Sie versprach sich mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen, um den Zugang zu ermöglichen. Das Unternehmen wies jedoch auch das Ansinnen zurück, bot Michelle Grisham an, selbst das Call Center zu besuchen, was sie demnächst auch machen will. Wir werden weiter darüber berichten.

Hier gibt es ein Fotoalbum mit Bildern vom Trip:https://www.flickr.com/photos/tuworkers/sets/72157651112653318/