Kongressmitglieder fordern US-Kommunikationsbehörde auf, Arbeitsplätze bei geplantem Zusammenschluss zu erhalten

8. März 2013: Kongressmitglieder sind besorgt angesichts früherer Arbeitsplatzverlagerungen und fordern „durchsetzbare Verpflichtungen, um US-Arbeitsplätze zu erhalten und neu zu schaffen“

WASHINGTON, DC – In einem an den Vorsitzenden der Bundeskommunikationskommission (FCC), Julius Genachowski,
gerichteten Brief forderten heute 62 Kongressmitglieder, dass bei dem geplanten Zusammenschluss von T-Mobile USA und MetroPCS besondere Verpflichtungen zur Erhaltung und Erhöhung der Anzahl von Arbeitsplätzen in den USA zur Bedingung gemacht werden müssten.

Der Brief greift auf Stellungnahmen zurück die zuvor durch die Gewerkschaft Communications Workers of America (CWA) sowie eine umfassende Liste von Organisationen, die im Bereich öffentlicher Dienstleistungen aktiv sind, darunter NAACP, AFL-CIO, Service Employees International Union (SEIU), Sierra Club, National Consumers League, Alliance for Retired Americans, Center for Community Change, Jobs with Justice und USAction, eingereicht worden sind.

Lokalpolitiker und Politiker der Bundesstaaten, darunter Bürgermeister aus Florida, South Carolina, Tennessee und Virginia, hatten zuvor bereits bei der FCC Briefe mit der Forderung nach substanziellen Verpflichtungen zum Erhalt existierender Arbeitsplätze als auch zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in den USA eingereicht.

Sollte dem Antrag zugestimmt werden, würden T-Mobile, mit 30.000 Beschäftigten und 33,2 Millionen Kunden und MetroPCS, mit 3,700 direkt Beschäftigten und ungefähr 9,3 Millionen Kunden zusammengeschlossen. Bei der Beurteilung des beantragten Zusammenschlusses berücksichtigt die FCC die Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation. Für die Genehmigung des Antrags von AT&T und Bell South hat die FCC beispielsweise die Selbstverpflichtung des Unternehmens, Callcenterarbeitsplätze wieder in die USA zu holen, als bedeutenden Vorteil im Rahmen des Zusammenschlusses
angegeben. Beim gescheiterten Antrag von AT&T und T-Mobile, hatte sich AT&T verpflichtet, 5.000 Callcenterarbeitsplätze aus Centern in Übersee wieder zurückzuholen und keine Angestellten zu entlassen, die keine
Managementfunktionen ausüben.

Brief an die Bundeskommunikationskommission (pdf)