Transnationale Konzerne und das Jonglieren mit Arbeitsstandards

Das Beispiel Deutsche Telekom und T-Mobile US

22. April 2015: Transnationale Konzerne stehen immer wieder in der Kritik, weil sie sich an arbeitsrechtliche Standards und Richtlinien, die sie unterzeichnet haben, nicht halten. Erst recht, wenn sie sich ein sauberes Image geben, das völlig im Gegensatz zu ihren Arbeitsbedingungen in anderen Ländern steht. Wohin diese Form der Missachtung führt, wird anhand des Beispiels T-Mobile US gezeigt.

Die Gewerkschaft ver.di kämpft mit ihrer amerikanischen Schwestergewerkschaft CWA seit einiger Zeit für die Einhaltung von Arbeitsstandards bei T-Mobile USA. Der Telekom-Konzern zeigt sich bisher davon unbeeindruckt. Nun haben beide Gewerkschaften eine Petition gestartet. Damit machen sie bei einem der größten Aktienbesitzer der Telekom, der Bundesrepublik Deutschland, Druck.

Dazu ist bei Gegenblende, dem Debattenmagazin des DGBs, ein Artikel erschienen, den Sie hier einsehen können.