Zweite Welle der globalen Krise trifft Frauen, so neuer IGB-Bericht

8. März 2011: Ein anlässlich des Internationalen Tages der Frau am 8. März veröffentlichter IGB-Bericht über Frauen und prekäre Arbeit beinhaltet den Erfahrungsbericht einer Beschäftigten von T-Mobile USA, aus dem hervorgeht, wie die Gewerkschaftsfeindlichkeit des Unternehmens den Stress und die Unsicherheit am Arbeitsplatz erhöht.

Eine in dem neuen Bericht enthaltene Fallstudie bezieht sich auf eine Arbeitnehmerin von T-Mobile USA, einer Tochter des deutschen Telekommunikationsriesen Deutsche Telekom. Es wird beschrieben, wie sich die gewerkschaftsfeindlichen Taktiken des Unternehmens auf ihr Arbeits- und ihr Privatleben auswirken, und vielen der nahezu 40.000 Beschäftigten von T-Mobile USA ergeht es ähnlich.

„Die Regierungen tragen einen Teil der Verantwortung, ebenso wie die Arbeitgeber. Große multinationale Unternehmen wie die Deutsche Telekom, die die Gewerkschaftsrechte in Deutschland respektiert, nicht jedoch bei ihrer Tochter in den USA, sollten für menschenwürdige und sichere Arbeitsplätze sorgen, an denen die Rechte all ihrer Beschäftigten geachtet werden. Wie erwarten Besseres von ihnen“, erklärte Burrow.

Der IGB hat diesen Fall als Beispiel herausgegriffen, um zu zeigen, dass einige multinationale Unternehmen bei der Achtung der internationalen Arbeitsnormen nicht konsequent sind.